“Anspannung ist, wer du glaubst sein zu müssen. Entspannung ist, wer du bist.”
Angst, Schmerzen, Verspannungen, Unwohlsein, unangenehme Gefühle - die Sprache des Körper
Der Körper möchte uns hier etwas sagen!
Manchmal ist es eine rein körperliche Information und manchmal kann auch eine innerer oder äußerer Konflikt dahinter stehen.
Sie würden gerne Ihre Schmerzen oder dieses unangenehme Gefühl im Bauch los werden.
Etwas schnürt Ihnen die Kehle zu oder drückt Ihnen auf die Brust.
Die Angst schnürt Ihnen die Kehle zu.
Redewendungen erzählen uns, was der Körper uns vielleicht sagen möchte.
Viele Redewendungen weisen auf mögliche Zusammenhänge von körperlichen Symptome mit emotionalen oder psychischen Symptomen hin. Psychosomatik immer noch eine negative Bewertung. “Das ist ja nur psychosomatisch!” Wie die Mind-Body-Medizin und die Neuroimmunologie nun auch wissenschaftlich beweisen, lässt sich der Körper nicht von der Psyche trennen.
“Sei nicht so wehleidig.” - “Durchhalten ist die Devise.” - “ Ein Indianer kennt keinen Schmerz!”
Solche oder ähnliche Sätze haben meist unbewusst ihre Wirkung und bestimmen mit, wie wir uns selbst und dem Umfeld sehen. Oft übergehen wir Symptome, also Signale des Körper über lange Zeit und nehmen sie erst ernst, wenn sie unseren Alltag massiv einschränken. Manchmal reagieren wir erst, wenn sich eine Krankheit manifestiert hat.
Was könnte Ihnen der Körper mit Schmerzen, Verspannungen oder Unwohlsein sagen wollen?
Schmerzen - körperliche wie seelische - sind Alarmglocken des Körpers, die uns schützen wollen. Die normale Reaktion des Körper ist, alles zu tun, dass dieser Schmerz so schnell wie möglich verschwindet. Es ist wie bei einem Kind, das auf eine heiße Herdplatte greift. Es zieht es ohne zu Überlegen die Hand in großer Geschwindigkeit weg. Bleibt ein Schmerz, weil es sich doch verbrannt hat, zeigt der Körper, dass es eine weitere Versorgung braucht. Bekommt er diese, wird der Schmerz mit der Heilung verschwinden.
Bei länger anhaltende Schmerzen oder auch traumatische Schmerzen entwickelt der Körper eine Schutz- oder Schonhaltung. Dadurch entstehen neue Spannungen in den Körper. Damit beginnt ein negativer Zyklus: Diese Spannung löst eine Überbelastung für einen anderen Körperteil aus. Plötzlich tauchen dort Schmerzen auf und die nächste Schonhaltung wird aufgebaut. Es entstehen neue Symptome, die meistens immer massiver werden. Hier gilt es diese Negativ-Spirale wieder umzudrehen in die Positiv-Spirale.
Schmerzen verursachen Stressreaktionen in unserem Körper, die unter anderem Verspannungen verursachen.
Verspannungen - Das sind nun schon leisere Körpersignale. Es kann sein, dass wir diese schon so lange mit uns herumtragen, sodass wir sie selbst gar nicht wahrnehmen. Hierzu Worte von einige KlientInnen von mir: “Ja, ich hab schon oft gehört, ich soll mich loslassen. Aber ich weiß gar nicht, wie das geht!”
Sie können ganz verschiedene Ursachen haben: eine Fehlhaltung, als Folgeerscheinung von Schmerzen, Stress oder von Emotionen, wie Angst, Trauer, Wut. Verspannungen können auch eine Folge von Lebensstrategien sein, die uns von klein auf unbewusst prägen. Was prägt mich und wer möchte ich sein? Das ist oft ein Spannungsfeld, das sich in Verspannungen im Körper manifestieren kann.
Unwohlsein - Das ist sehr feines, subtiles Signal des Körpers, das jeder von uns kennt. Sie kennen Situationen, in denen Sie sich unwohl fühlen und sie kennen (hoffentlich) Situationen, in denen Sie sich wohlfühlen: “Sich in der eigenen Haut wohlfühlen.” Wir reagieren oft aus diesen ersten subtilen Wahrnehmungen heraus: “Das juckt mich!” - “Ich hab Schmetterlinge im Bauch!” - “Ich bin ganz hibbelig!”
Häufig ignorieren wir diese Botschaft auch, weil der Kopf ein Argument findet, was gerade wichtiger ist. Wir können z.B. im Arbeitssetting nicht allen Menschen aus dem Weg gehen, die wir nicht riechen können.
Die Positiv-Spirale vergleiche ich gerne mit einer Zwiebel.
Anfangs zeigt sich das Symptom, das für Sie das Dringlichste ist, das momentan am Lautesten ‘schreit’. Wenn dieses die Unterstützung bekommt, die es braucht, mildert sich meist dieses Symptom. Dann zeigt sich oft ein neues Symptom, eine neue Beschwerde, welche das erste Symptom ‘übertönt’ hat. Wir sind nun eine Schicht tiefer, eine Zwiebelschale ist entfernt. Wir begegnen nun diesem neuen Symptom. Es bekommt, was es braucht, kann sich mildern und es zeigt sich wieder etwas, das darunter liegt. Und so arbeiten wir uns immer tiefer bis zum Keimling in der Mitte. Im Keimling steckt die Vitalität der Zwiebel! Hier steckt das ganze Wachstumspozential. Hier kann wirklich Neues entstehen!
Zwiebelschalen zu entfernen, da brennen schon auch mal die Augen. Und doch sind sie für die Küche eine essentielle Bestandteil für einen guten Geschmack! So ist es auch in diesem Prozess!
Ich biete Ihnen zwei Wege an, wie Sie diese Sprache Ihres Körpers erforschen können!
Shiatsu ist für Schmerzen, Verspannungen, die klar eine körperliche Ursache haben, wie nach einem Unfall oder bei Krankheiten oder wenn der körperliche Schmerz klar im Vordergrund steht. Und doch ist es immer ein ganzheitliches BERÜHRT-SEIN - da die TCM keine Trennung zwischen Körper, Geist und Seele macht.
EmbodiMental Coaching ist ein Erforschen auf körperlicher und mentaler / psychischer Ebene. Angst, Trauer, Stress oder auch Schmerz auf körperlicher oder emotionaler Ebene. Wir erforschen gemeinsam auf achtsame Weise, wie Körper und Bewusstsein neue Lösungen finden, die zu mehr Lebensfreude und Energie führt. Hier kombiniere ich systemische Beratung mit Achtsamkeitsübungen und Somatic Experiencing nach Peter Levine.